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Freitag, 30. August 2013

mmh... Tomatensauce

Von zu viel Gemüse habe ich euch ja schon hier berichtet. Doch nicht nur Zucchini sind ein Problem, sondern vor allem, oder auch, die Tomaten. Wofür brauchen 2 Personen so viele Tomaten? 

Etwas überfordert damit, die Massen nach Hause zu bringen, war auch noch ein guter Teil zerquetscht und somit beschloss ich, die Massen nicht der Nachbarin zu schenken, sondern sie haltbar zu machen für den Winter. In der Hoffnung, dass man sich so den Sommer noch für ein klein wenig in den Winter holt.

Tomatensoße

4 kg Tomaten
8 Zwiebeln
8 EL Balsamico-Essig
8 EL Olivenöl
4 Knoblauchzehen
Basilikum
10 Lorbeerblätter
Nelken
Thymian
Zucker
Salz
Pfeffer


Die Tomaten schälen, vom Strunk befreien und in kleine Stücke schneiden. Die Zwiebeln kleinschneiden und zusammen mit dem Knoblauch anbraten (ich lass den Knoblauch immer ganz, weil ich ihn danach wieder rausfische). Die Zwiebeln mit dem Essig ablöschen, Tomaten dazu geben, ebenso das Öl, die Lorbeerblätter, Basilikum nach Belieben, Nelken oder Nelkenpulver und Thymian. Solange köcheln lassen, bis genug Flüssigkeit verkocht ist, mind. aber eine halbe Stunde. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Nach Belieben stückig lassen, oder mit dem Stabmixer passieren.


Verschiedene Schraubgläser in heißem Wasser einweichen, ebenso die Verschlüsse.
Ein Backblech mit Wasser befüllen und in den kalten Ofen schieben. Nun die Gläser vorsichtig mit der Tomatensoße befüllen, den Rand sauber abwischen und fest verschlossen auf das Backblech stellen. Ingesamt hab ich 8 400ml-Gläser und 3 250ml-Gläser befüllt. Die Gläser können nebeneinander stehen, sollen sich aber nicht berühren. Das Blech in den Ofen schieben und den Ofen auf 150°C stellen. Wenn die Gläser zu schwitzen anfangen, auf 130°C runterdrehen. Nach ca. 30min den Ofen ausschalten, geschlossen lassen und die Gläser dort abkühlen lassen. Ich hab das über Nacht gemacht. Manchmal hörte man aus dem Ofen dann ein Plopp, wenn sich das Vakuum geschlossen hat, denke ich.


Ob das jetzt funktioniert hat mit dem Einkochen weiß ich nicht. Ich hab mich durch verschiedene Rezepte und Foren gelesen, wie das wirklich funktioniert. Das mit dem auf dem Kopf auskühlen hatte ich nicht verstanden, deswegen habe ich es weggelassen. Von allen Gläsern hat nur eins noch geklackert nach dem Prozedere beim Draufdrücken.  Der Langzeittest hat schon begonnen.


Am Ende müssen die Gläschen natürlich noch aufgehübscht werden und dann eignet sich es hervorragend zum Verschenken oder selbst genießen.

Guten Appetit

Dienstag, 27. August 2013

mmmh... Brownies mit Vitaminen

Es ist Sommer. Und Sommer bedeutet, dass der Garten endlich erntereif ist. Zumindest einige Sorten an Gemüse.

Nachdem ich die Bohnen- und Kirsch- und Erdbeer-Schwemme schon verpasst habe, weil ich noch an meiner Master-Arbeit in Erfurt geschrieben habe, bin ich nun mitten drin im Geschehen - meine Eltern haben mich, dank Urlaub ihrerseits, mit kiloweise Tomaten und Zucchini alleine gelassen.

Gestern hab ich die Tomaten in Angriff genommen (dazu mehr, wenn es fertig ist), heute fing ich im Kleinen an die Massen an Zucchini zu vernichten, nach diesem Rezept.


Der kleine, aber feine Zucchini-Vorrat

Wie aus Zucchini Brownies wurden. 
Oder: Ich merke manche Trends (wie Gemüse im Kuchen) immer etwas später.

150 g Zucchini
50 g Zartbitter-Kuvertüre
75 g Butter
2 Eier
180 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
50 g Mehl
3 EL Kakao
1 TL Backpulver

Die Zucchini fein raspeln.
Zartbitterschokolade und Butter zusammen über dem Wasserbad schmelzen und miteinander verrühren.
Zucker, Vanillezucker und Eier miteinander schaumig verrühren.
Backpulver, Mehl und Kakao miteinander vermengen.
Die Mehlmischung in die Eimischung geben und gut verrühren. Danach die flüssige Schokolade ebenfalls unterrühren, als letztes die Zucchinis noch dazugeben.


Entweder füllt ihr die Schokolade in eine gefettete Auflaufform oder in Muffinförmchen.
Bei 150°C backen, bis der Kuchen noch feucht ist, aber durchgebacken. Also sprich beim Stäbchentest muss noch ein klitzekleines bisschen kleben bleiben. Ein Brownie muss saftig bleiben.

Die Muffinidee war übrigens nicht mein hellster Moment. Der Kuchen zieht sich beim Abkühlen zusammen und dann sind die Papierförmchen zu groß und es sieht so aus, als ob man sie schon abgezogen hat, aber trotzdem nochmal benutzt.

Ich fand sie seeehr lecker, Nachbarn und die beste Freundin auch. Der Härtetest steht noch aus. Mal schauen, was mein Gemüse-verachtender Bruder dazu sagt.

Weitere Gemüse-vernichtende Rezepte folgen. Eins am Tag reicht. Zuzubereiten wohlgemerkt. Obwohl morgen wieder geerntet wird und die Zucchini kaum weniger geworden sind.

Montag, 19. August 2013

Mmmh monday: Johannisbeer-Salat mit Ziegenkäse

Wie das eben so ist... Bei Fräulein Ordnung hatte ich diesen Salat in einem ellenlangen Post gesehen und fand, dass er sehr lecker aussah und klang, mit Blaubeeren und Hühnchen. 
Bei unserem Mädels-Abend diese Woche sollte der Salat dann die Vorspeise werden und wir zogen los zum Supermarkt. Kurz vor Ladenschluss samstags gab es natürlich nicht mehr alle Zutaten und gekoppelt mit meiner Abneigung gegen Senf und dem Wunsch nach weniger Masse kam dann folgendes Rezept bei raus:

Johannisbeer-Salat mit Ziegenkäse

500g Rucola-Salat
150g  Johannisbeeren
1 Packung Ziegenkäse
1 Packung Pinienkerne
2EL Balsamico Essig
2EL Olivenöl
1/2TL Honig
Salz
Pfeffer



Johannisbeeren von den Stielen befreien und waschen. 60g davon in einer kleinen Schüssel mithilfe einer Gabel zerquetschen. Mit Öl, Essig, Honig und den Gewürzen vermengen und abschmecken. Danach das Dressing noch mithilfe eines Siebes passieren, da fiese Kernchen in Johannisbeeren sind. 
Den Rucola waschen, putzen und in eine Schüssel geben. Den Ziegenkäse darüber krümeln, ebenso die Beeren darüber verteilen. Kurz vor dem Servieren das Dressing darüber geben. Je nach Belieben die Pinienkerne über den Salat geben oder, wie wir, einfach vergessen. Und jetzt der wichtigste Schritt: in guter Gesellschaft genießen! 

Guten Appetit! 

Montag, 12. August 2013

mmh Monday... Pasta mit Ofentomaten

Ich liebe Pasta. Ich könnte jeden Tag Nudeln essen und jede Woche. Immer eigentlich. Ich würde ja sogar behaupten, dass ich ohne Nudeln nicht überlebensfähig bin.

Als ich letzte Woche dann bei Fräulein Ordnung rumgestöbert habe, entdeckte ich dieses Rezept und es musste unbedingt ausprobiert werden!

Spaghetti mit Ofentomaten

500 g Tomaten
500 g Spaghetti
1 Knoblauchknolle
2 rote Zwiebeln
2 EL Olivenöl
2 EL Balsamico-Essig
frischer Basilikum
frischer Parmesan

Ofen vorheizen.
Tomaten halbieren und mit der Schnittfläche nach oben in eine Auflaufform geben. Knoblauchknolle im Ganzen halbieren und mit der Schnittfläche nach unten ebenfalls in die Auflaufform geben. Zwiebeln schälen, vierteln und ebenfalls dazu geben.
Mit dem Essig und dem Öl beträufeln und dafür sorgen, dass alles benetzt ist. 
Für 45min in den Ofen schieben, bis die Tomaten schön durchgeschmort sind. 




In der Zeit Wasser zum Kochen bringen, Salz dazu geben und die Nudeln bissfest kochen.
Die Tomaten aus dem Ofen nehmen und die Knoblauchknollen entfernen. Die Tomaten mit Salz und Pfeffer, am besten aus der Mühle großzügig würzen und mit einer Gabel in der Auflaufform zerdrücken. Die Nudeln in die Auflaufform geben und alles ordentlich vermengen. 
Kurz vor dem Servieren den Basilikum dazugeben und jede Portion nach Belieben mit Parmesan bestreuen.




Guten Appetit!

Ach übrigens: Die Nudeln wirklich in der Form vermengen. Denn wenn sie nicht in der Auflaufform vermengt werden, dann nehmen sie nicht alle Flüssigkeiten auf und die Nudeln schmecken leider etwas fad.

Freitag, 2. August 2013

mmh... Blueberry Cupcakes mit Lime-Frosting

Meine liebste Freundin feiert ihre Doktor-Arbeit. Zum zweiten Mal und diesmal richtig, weil die Arbeit ist nicht nur abgegeben und verteidigt. Erfolgreich und, zumindest habe ich das so gehört, ohne Blessuren.

Für das Barbecue danach sollte jeder etwas mitbringen, ich war für alle Wünsche zu haben, da ich im Moment ja etwas Zeit habe und die gute E hat sich für Blaubeer-Muffins entschieden. Ich fand die Idee super, hatte mir aber überlegt, dass ich Cupcakes draus mache und ein passendes Rezept fand ich dann hier.

Blueberry-Cupcakes mit Lime-Frosting

Ich hab mich genau ans Rezept gehalten, deswegen schreib ich nich noch einmal alles auf. 
Es gab nur um einiges mehr Blaubeeren im Teig, ich denke so  300g. Anfangs fand ich, dass es etwas viel war, aber als die Törtchen gebacken waren, fand ichs dann doch ziemlich gut so.




Als Schmankerl oben drauf hab ich hier noch Graduation-Toppers gefunden (gibts auch in anderen Farben). Die hab ich einfach runtergeladen, teilweise mit Photoshop um den Namen erweitert und ausgedruckt. Ich hätte es gerne auf festem Papier gemacht, dann die Teile doppelt ausgeschnitten und den Zahnstocher dazwischen geklebt. Dank Zeitmangel wurde es dann einfaches Computer-Papier mit Tesa am Zahnstocher befestigt. Washi-Tape war unauffindbar in den Umzugskartons.
Hat am Ende auch gereicht, dem Gastgeber hats gefallen, den Gästen geschmeckt und das ist die Hauptsache!




Große E, ich wünsch dir alles Gute zur absolvierten Doktorarbeit! Ich bin so stolz auf dich und wünsch dir nur das Beste für die Zukunft. Ich hab dich unendlich gern und bin froh, dass du nach all den Jahren immer noch ein Teil vom Ganzen bist.

Montag, 24. Juni 2013

mmh Monday... Lieblingsmuffins

Muffins sind ja ein alter Küchenklassiker. Und dabei was falsch zu machen, ist ja eher schwieriger. 
Jeder hat so sein persönliches Lieblingsrezept und das ist mein Grundrezept:



Lieblingsmuffins

gleich viel Gramm von
Eier
Butter
Zucker
Mehl
"Füllung"

Ich schlag immer soviele Eier in eine Schüssel wie ich brauche. Das sind für 12 normale Muffins ungefähr 4. Diese wiege ich ab und vermenge es mit genauso viel Zucker und weicher Butter.
Danach wird die gleiche Menge Mehl vorsichtig untergerührt.
Teig in Muffinförmchen umfüllen und bei 180°C ca. 20min backen.

Da die Muffins ohne sonst irgendwas doch ein wenig langweilig schmecke, kann man hier noch "Füllung" hineinrühren. Zartbitter-Kouvertüre in kleinen Stückchen ist super, ebenso getrocknete Cranberries oder frische Blaubeeren. Doch eigentlich gibt es da keine Sachen, die nicht funktionieren.
Ich könnt mir auch gut Toffees oder Kokosflocken vorstellen.
Das Original-Rezept, das ich irgendwann mal in einem selbstgemachten Kochbuch gefunden habe, war übrigens so wie Marmorkuchen gemacht, also die Hälfte des Teiges mit Kakao dunkel färben und dann abwechselnd in die Förmchen geben.




Diese Muffins sind perfekt für spontane Mitbringsel oder unangekündigten Besuch, weil ein paar Eier, Mehl, Zucker und Butter hat ja fast jeder immer zuhause.

Montag, 10. Juni 2013

mmh Monday... Birnen-Schinken-Quiche

Immer wenn ich durchs Netz geistere, sei es verschiedene Blogs, Facebook-Profile oder Pinterest, merke ich mir, was super lecker, super kreativ oder super schön ist. Mittlerweile pinne ich, oder speicher die Sachen unter meinen Lesezeichen, ne ganze Weile gab es nur schnöde Bildschirmfotos.
Heute kommt ein Rezept, was ich vor Ewigkeiten fotografiert habe, wo ich aber leider nicht mehr weiß, wer es veröffentlicht hat.
Etwas abgewandelt habe ich es aber auch mal wieder. Der Grundteig für die Quiche ist vom Chefkoch. Denn das Original-Rezept fragte nach einem Fertig-Blätterteig.




Birnen-Quiche mit Schinken

Für den Teig:
125g Butter
250g Mehl
6 Würfel Zucker
6 EL Wasser
1/2 Packung Backpulver

Für die Füllung:
2 Birnen
2 mittelgroße rote Zwiebeln
1 Packung Schinken-Würfel, geräuchert
100g Schmand
100g Sahne
1 Ei
2 Zweige Thymian
Muskatnuss, Pfeffer, Salz
etwas Butter




Die Springform einfetten.
Den Teig nach dem Rezept zubereiten und für 20min blind backen. Dabei den Teig auch im Auge behalten, damit er nicht zu braun wird, was mir passiert ist :(
Währenddessen die Zwiebeln schneiden und in der Pfanne zusammen mit dem Speck anbraten. Die geschälte Birnen in kleine Stücke schneiden und ebenfalls in die Pfanne geben. Mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen.
Das Ei mit dem Schmand und der Sahne verrühren, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Die beiden Mischungen miteinander mischen. Alles zusammen in den vorgebackenen Teig geben und für ca. 30 min in den Ofen schieben.
Mit dem restlichen Thymian verzieren.




Ich glaube, man hätte die Menge der "Füllung" verdoppeln können. So war der (verbrannte) Teig zu viel für meine Verhältnisse. Die Quiche schmeckt auch mit weißen Zwiebeln und auch kalt am nächsten Tag!
Oh, und dazu passen würde ein grüner Salat oder etwas in die Richtung. Ich war nur zu faul, noch einmal zum Supermarkt zu flitzen.

Guten Hunger!

Montag, 27. Mai 2013

mmh Monday - Eigenkreation

Ich hab heute den ganzen Vormittag überlegt, was ich kochen oder backen soll... Da steht noch eine Birnen-Quiche mit Schinken auf der To-Bake-Liste... Doch nur für mich alleine? Nochmal raus in das Mist-Wetter? Und wenn ja, was genau eigentlich?

Ich hab mich dann nach einigem Hin und Her überlegt, dass ich mal was eigenes versuche. Ob das jetzt schmeckt oder nicht... Kein Plan :D Wird sich zeigen. Aber ich lass mal jeden an meiner Versuchsküche teilhaben.
Wenn nicht, dann muss ich eben noch Milchreis machen mit Apfelmus. Denn das hab ich auch noch da...



Polenta-Eigenkreation (für 2 Personen)
4 EL Polenta, also Maisgrieß
1 Zwiebel
1 Bund Frühlingszwiebeln
250 g Tomaten
Reibekäse
Öl
Salz, Pfeffer, passierte Tomaten




Zwiebel kleinschneiden, Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Zusammen mit ein wenig Öl in der Pfanne anbraten. Tomaten klein schneiden und ebenfalls kurz anbraten. Mit einem Schluck passierter Tomaten und Milch ablöschen.
Parallel Salzwasser zum Kochen bringen und die Polenta nach diesem Rezept kochen. Ich hab als Flüssigkeit erstmal 300 ml genommen, danach kann man für die gewünschte Sämigkeit noch heißes Salzwasser nachgießen.
Wenn der Maisgrieß schön schlonzig ist, den Reibekäse unterrühren, danach entweder die Tomatenmischung darüber geben oder ebenfalls unterrühren. Mit Basilikum, Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken.
Genussvoll essen.


appetitlich sieht eindeutig anders aus... ;)


Fazit:
Ich mag ja Polenta, was vielleicht an der Herkunft meiner Eltern liegt. Am liebsten ess ich ihn einfach mit Milch oder mit Schmand und Käse überbacken. In Amerika hatte ich das mal mit Pilzen und ich glaube auch Zwiebeln überbacken. Gebraten habe ich das noch nicht gegessen.
In meiner Eigenkreation fand ich ihn gut. Mal ne Abwechslung zur schnöden Nudel, die ich sonst immer esse. Aber irgendwas fehlt... Ich werde das mal perfektionieren... Irgendwann...

Montag, 13. Mai 2013

mmmh Monday - Lieblingsspargel

Es wird Sommer und das bedeutet Erdbeer-Zeit und Spargelzeit. Ich liebe beides.
Bei Erdbeeren muss ich mich im Moment noch zurück nehmen, da es bei uns bisher entweder überteuerte Erdbeeren gibt oder welche aus Spanien und beides find ich nicht so klasse. 
Bei Spargel allerdings dürfte ich mich austoben. Was ich allerdings kaum mache, weil für mich alleine ist mir der Aufwand zu groß. 
Wie gut also, dass ich im Moment bei meinen Eltern verweile und meine Mama mein liebstes Spargelrezept macht - für weißen Spargel, den grünen gibts dann eher mal zwischendurch.

Das Rezept ist improvisiert, da ich die genauen Mengen nicht weiß... Wieviel Spargel man eben braucht für die Menge an Leuten für die man kocht...

Spargel a'lla Mamma
weißer Spargel
Sahne
Reibekäse
hauchdünn geschnittener Kochschinken
Salz
Pfeffer
Butter
Kartoffeln

Wasser aufsetzen und anfangen, den Spargel zu schälen. Nach Belieben den Spargel und die Kartoffeln als Pellkartoffeln aufsetzen und kochen.
Wenn der Spargel fertig gekocht ist, abkühlen lassen. 
Die Pellkartoffeln pellen und in Scheiben schneiden.
Je drei Stangen Spargel zusammen mit einer Scheibe Schinken umwickeln. In eine gefettete Auflaufform geben. Mit den restlichen Stangen genauso vorgehen, alle Päckchen nebeneinander in die Auflaufform legen.Mit ein wenig Sahne übergießen und mit Reibekäse bestreuen. Der Spargel sollte nicht in der Sahne schwimmen! Wieviel Reibekäse man benutzt ist Geschmackssache.
Die Pellkartoffel mit etwas Butter in der Pfanne anbraten.
Alles zusammen genießen.

Für meinen Vater gibt es dann noch eine Sauce Hollandaise dazu, allerdings mag die der Rest der Familie eher weniger.

Grünen Spargel schnippel ich übrigens einfach in kleine Stücke und schwenke ihn ein wenig in der Pfanne - am besten mit geviertelten Cocktailtomaten und ein wenig Tomatenmark. Den habe ich das erste Mal in den USA gegessen, dort gibt es kaum weißen Spargel.

Montag, 6. Mai 2013

mmmh monday... Himbeer-Salz

Der heutige Montag steht im Zeichen von Muttertag. Am Sonntag ist es ja soweit und ich überlege schon die ganze Zeit, was ich meiner Mutter Gutes tun kann.
Blumen mag sie nicht, Schokolade isst sie nicht und Bilder basteln möchte ich nicht.
Gestern kam mir dann die Idee. In einem Forum fand ich folgendes Rezept und hab das gleich mal ausprobiert, nur etwas abgewandelt.




Himbeer-Salz
200 g tiefgefrorene Himbeeren
400 g feines Meersalz

Himbeeren auftauen und durch ein Sieb passieren. 
Den Himbeersaft mit dem Meersalz vermengen und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech verteilen.
Bei 80°C 90 min die Flüssigkeit entziehen und währenddessen immer wieder umrühren, bis man das Gefühl hat, dass keine Flüssigkeit mehr vorhanden ist.
In schöne Gläschen umfüllen.
Am besten passt das Salz zu Salaten, aber auch als Dekoration oder zu Schokolade kann es das gewisse Etwas sein.


Ich hab gleich die doppelte Portion gemacht, weil auch noch die ein oder andere Einweihungsfete ansteht und da verschenkt man ja auch gerne Brot und Salz. Und warum soll das immer das klassische weiße Gold sein...


Abgefüllt in Marmeladengläschen und mit hübschen Etiketten versehen muss das Salz nur noch verschenkt werden.

Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, was ich für Vatertag mache...

Montag, 29. April 2013

mmmh monday... Kladdkakka

... oder eben auch schwedischer Schokoladenkuchen. Zum Träumen lecker, wie ich finde. Allerdings bin ich auch offiziell schokoladenabhängig.

Was diesen Kuchen für mich so besonders macht, dafür muss man denke ich ein wenig weiter ausholen. Meine Mama hat früher viel gekocht und auch gebacken. Aber es gab eine goldene Regel bei frischgebackenen Kuchen: Man darf ihn erst anschneiden, wenn er komplett durchgekühlt ist. Egal bei welcher Art von Kuchen und später wurde das dann auch auf Hefegebäck ausgeweitet (wobei das eher an meinem empfindlichen Magen lag). Es gab allerdings genau eine Ausnahme - dieser Kuchen.
Der Schokoladenkuchen MUSS frisch aus dem Ofen gegessen werden. Je schneller er vom Ofen in den Mund wandert, umso besser. 
Dazu noch wahlweise Vanillesoße oder Vanilleeis und der Gaumengenuss ist perfekt.

Ich hab das Rezept von meiner Mutter, die das von einer Bekannten und die... hat das bestimmt von Astrid Lindgren persönlich bekommen ;)

Kladdkaka oder eben schwedischer Schokoladenkuchen:
100 g zerlassene Butter
300 g Zucker
2 Eier
4 EL Kakaopulver
1 Prise Salz
1 TL Vanillezucker
150 g Mehl





Ofen auf 175 °C vorheizen.
Zerlassene Butter, Zucker, Eier, Kakao, Salz und Vanillezucker zu einem Teig verrühren. Nach und nach das Mehl dazufügen. Man kann auch etwas weniger benutzen, da der Teig nicht zu fest sein darf.
In eine eingefettete Springform geben und im Ofen ca. 20min backen. Mit dem Stäbchentest überprüfen, ob er fertig ist.




Wie schon erwähnt, am besten noch warm (oder aufgewärmt) und mit Vanilleeis/ -soße servieren.




Guten Hunger!

Montag, 22. April 2013

mmmh monday... Möhren-Gnocchi

Im Moment verweile ich bei meinen Eltern. Und da wohnen dann auch ein paar mehr Leute als in meiner eigenen Wohnung, deswegen hab ich entschieden, heute mal für die Beiden zu kochen. (man sucht ja jegliche Ablenkung von seiner eigentlichen Arbeit...)

An meinem Geburtstagsessen vor ein paar Wochen habe ich Möhren-Gnocchi gemacht, nach diesem Rezept, welches ich auf Pinterest entdeckt hatte. Sie waren eigentlich sehr lecker und meine Mutter wollte die unbedingt auch mal probieren. Gesagt, getan. Ein bisschen habe ich es abgewandelt und aus Mangel an passenden Messwerkzeugen auch teilweise umgerechnet:


Möhren-Gnocchi für 3 Personen:

2 Tassen kleingeschnittene Möhren (ca. 3 große Möhren)
2 EL Wasser
2 Ei
240 g Mehl
Sonnenblumenöl
1 Zwiebel
Erbsen nach Belieben
1 Packung Kochschinken
Sahne oder Milch zum Ablöschen
Salz, Pfeffer, Brühe und Basilikum zum Abschmecken
Parmesan-Käse nach Belieben





Möhren kleinschneiden und im Salzwasser gar werden lassen. Möhren aus dem Wasser nehmen und zusammen mit dem Wasser, Ei und einer Prise Salz und Pfeffer mit der Küchenmaschine oder dem Zauberstab zu einem Brei verrühren. Nach und nach das Mehl dazugeben und verrühren. So wenig wie möglich nehmen, damit die Gnocchi so locker wie möglich werden. (Die Konsistenz des Teiges ist sehr klebrig, so dass man ihn nicht selber rollen und kleinschneiden kann, wie Kartoffel-Gnocchi aber so fest, dass man ihn gut im nächsten Schritt weiterverarbeiten und kleinschneiden kann.)




In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Den Gnocchi-Teig in einen sauberen Gefrierbeutel geben. Wenn das Wasser kocht, eine Ecke des Gefrierbeutels abschneiden und den Teig in das Wasser drücken. Mithilfe einer Schere in gleichgroße Stücke schneiden. Die Gnocchi gehen im Wasser noch etwas auf! Nach ca. 10 min oder wenn sie nach oben gestiegen sind, testen und wenn sie fertig gegart sind aus dem Wasser nehmen.




In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Gnocchi kurz anbraten (Da meine Gnocchi beim ersten Mal sehr groß geworden sind, habe ich sie vorher in kleinere Stücke geschnitten). Aus der Pfanne nehmen.
Zwiebel klein schneiden, ebenfalls in der Pfanne in etwas Öl erhitzen. Den Kochschinken in kleine Stücke schneiden, ebenfalls mit den gebratenen Zwiebeln anschwitzen, dazu die Erbsen geben. Kurz weiter braten lassen. Mit der Sahne oder Milch (man kann auch Schmand, Frischkäse oder saure Sahne benutzen, je nachdem was man da hat) ablöschen. Gnocchi dazu geben und mit Gewürzen und Brühe abschmecken.
Nach Belieben mit Parmesan bestreuen und fix aufessen.




Dazu passt sehr gut ein frischer Salat.

Guten Hunger!